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Zu viel Therapie am Lebensende. Apothekenumschau 06.11.2018 ("Seniorenbravo") - von Silke Droll (link, pdf)

hier wird das Projekt erwähnt: "Schon jetzt können sich Angehörige von Experten des neuen Projekts "Zweitmeinung Intensiv" beraten lassen, wenn sie am Sinn einer Intensivtherapie zweifeln oder glauben, dass Patientenwünsche ignoriert werden. Das von Matthias Thöns gegründete Team aus Ärzten, Intensivfachpflegern und Juristen will "den Wahnsinn der Intensivmedizin stoppen". Wenn sie Fehler vermuten, analysieren sie die Patientenakte und weisen ihre Kollegen darauf hin. Mehrere Kassen erstatten die Kosten für diesen Service."

 

 

Neue brisante Vorwürfe: „Fall David“: Anzeige gegen drei weitere Ärzte (link, pdf)

 

David hatte ein kleines Blutschwämmchen an der Wange, es blutete, man fuhr in die Uniklinik. Die Assistenzärztin empfahl am kommenden Morgen kurz eine Elektroverschorfung, da David vor 2 Stunden gegessen hatte. Der Oberarzt (David war Privatpatient) entschied, sofort in den OP trotz der fehlenden Nüchternheit. Die Narkose sei so sicher wie eine Busfahrt von Bischhogshofen nach Salzburg. David erbrach, es gelang fast eine halbe Stunde nicht ihn zu beatmen. Ein erster Narkosegutachter sah keine nennenswerten Fehler bei den Narkoseärzten. Das hier erstellte Gutachten doch.

 

Studie: Acht von zehn Operationen am Rücken sind überflüssig. Hamburger Abendblatt 11.09.2018 (link, pdf)

Patienten, die schon eine Einweisung zur Wirbelsäulenoperation hatten erhielten eine Zweitmeinungsberatung - 80% von ihnen brauchten darauf die Operation nicht mehr - Riesenskandal und Beweis: unabhängige Zweitmeinung hilft.

 

Massive Fehlanreize in Kliniken. Prof. Hecken fordert Patientenschutz. Ärztezeitung vom 29.10.2018 (link, pdf)

Chemo-Therapie in den letzten Lebenstagen, unnötige Operationen und lange bedingte Klinikaufenthalte bei Greisen: Der Chef des Gemeinsamen Bundesausschusses Prof. Hecken prangert die Übertherapie im Krankenhaus an. ... 

Statt die gleiche Umsatzrendite erzielen zu können wie bei maximaler Therapie, müssten Krankenhäuser mit vernünftiger Palliativversorgung derzeit eher mit einem Konkurs rechnen. Bei einer vom GBA beauftragten Studie mit Krebspatienten im Endstadium mit den vier Lokalisationen Mamma, Pankreas, Colon und Prostata zeichne sich kein Vorteil der Chemotherapie im Vergleich zu einer palliativ ausgerichteten Behandlung ab. Die Gruppen bestünden aus jeweils 500 Freiwilligen. "Null Unterschied" — so laut Hecken erste Ergebnisse, die auf die Untersuchung von jeweils mehr als 300 Patienten basierten.

Der generell hohe Anteil von Chemotherapie in den letzten 14 Lebenstagen spricht nach Heckens Ansicht dafür, dass die wahren Bedürfnisse multimorbider Patienten am Ende ihres Lebens wegen falscher Anreize im Vergütungssystem hintangestellt würden. So sei es auch verständlich, dass sich viele Menschen mit Patientenverfügungen gegen Überbehandlung wehrten. Bei der Häfte geht‘s nur ums Geld

 

Ökonomisierung bedroht Qualität in der Medizin AWMF 06.12.2018 (link, pdf)

 Das höchste deutsche Leitliniengremium kritisiert in kaum zu übertreffender Deutlichkeit die ÜBERTHERAPIE:

"Die AWMF und ihre Fachgesellschaften nehmen eine zunehmende Dominanz betriebswirtschaftlicher Ziele - vor allem im stationären Gesundheitssektor - wahr, die sich negativ auf die Patientenversorgung auswirken und diese gefährden. Es bestehen Fehlanreize gegen eine patientenorientierte, wissenschaftliche Medizin durch das Vergütungssystem, die Anzahl und Ausstattung von Krankenhäusern bzw. Fachabteilungen und deren Grundfinanzierung."

 

Kritik an Stents: Zweifelhafter Nutzen, hoher Preis. Tagesschau vom 28.11.2018 (link)

weitere Infos: Zu Stents gibt es eine aktuelle Publikation, dass sie außerhalb des Herzinfarktes im Wesentlichen keinen Nutzen bringen.
Wir sind Weltmeister in der Häufigkeit, fast Schlusslicht in der Qualität. In mancher Studie seien 30% der Konorarangiographien inadäquat, es bestehen teils regionale Unterschiede um den Faktor 10. Es konnte gezeigt werden, dass durch ein Zweitmeinungsverfahren 55% der Herzstents vermieden würden. Deutschland ist seit Jahren weltweiter Spitzenreiter in der Häufigkeit der Koronareingriffe. Bei der Krankenhausmortalität dagegen steht Deutschland auf Platz 25 unter 28 Industrienationen.

 

Hausarztzentrierte Versorgung: Patienten geht es besser. Deutsches Ärzteblatt 46/2018 (link, pdf)

weniger Übertherapie – längeres Leben, weniger Komplikationen bessere Gesundheit und weniger Kosten

Die hausarztzentrierte Versorgung – also das Prinzip Hausarzt vor Facharzt und die gezielte Überweisung – hat laut Uniklinik Heidelberg beeindruckende Ergebnisse gezeigt: 1700 Menschen starben weniger, in 4000 Fällen gab es weniger schlimme Komplikationen der Zuckerkrankheit wie Nierenversagen, Erblindung, Schlaganfall, Amputation oder Herzinfarkt. Bei Herzpatienten wurden 46.000 (!) Krankenhaustage eingespart und 5400 gefährliche Arzneimittelverordnungen wurden vermieden. 20.000 Menschen wurden mehr geimpft, massenhaft unnötige Schnittbilduntersuchungen und ca. 10% der Krankschreibungen bei Rückenschmerzen wurden vermieden. Die Einsparungen durch diese bessere Versorgung beliefen sich auf 50 Mio. Euro.

Ausgewertet wurden die Routinedaten der AOK Baden-Württemberg im Vergleich zu einer Gruppe Patienten, die selber frei entscheiden konnten, ob sie gleich zum Facharzt oder erst zum Hausarzt gehen.

Fazit: Weniger unnötiger Facharzttourismus = weniger Übertherapie = gesündere Menschen, längeres Leben, weniger Krankschreibung, weniger Dialyse, weniger Herzkatheter – eben „leider“ dann auch weniger Geld für die Medizinindustrie.

Und nun müsste man doch glauben, die Politik erweitert dieses Modell auf ganz Deutschland. Nein – Minister Spahn setzt sich vor allem dafür ein, dass Patienten frühere Facharzttermine bekommt und Fachärzte mehr arbeiten müssen????

 

Hochaltrige Patienten in der Intensivmedizin. Die Schwester, der Pfleger 25.06.2018 (link, pdf)

Bei intensivpflichtigen Patienten wird oft alles gemacht, was technisch möglich ist – ungeachtet eines hohen Lebensalters oder schwerer neurologischer Vorschädigungen. Für die Patienten geht diese Übertherapie mit sehr leidvollen Erfahrungen einher. Ursachen sind oftmals finanzielle Fehlanreize.

 

Brüssel kritisiert „Überversorgung“ im deutschen Gesundheitswesen. Epoch Times 29.10.2018 (link, pdf)

Es deutet darauf hin, dass die Ressourcen im deutschen Gesundheitssystem effizienter eingesetzt werden sollten....Deutschland weise auch die „mit Abstand“ höchste Rate pro Kopf an Hüftersatzoperationen und Kernspintomographien (MRT) aus. Allein bei den MRT liege man hierzulande 70 Prozent über dem EU-Durchschnitt. „Dies wirft Bedenken hinsichtlich einer Überversorgung mit Dienstleistungen und der Angemessenheit der Versorgung auf.“

 

Intensivpflege - Wie mit den kränkesten der Kranken viel Geld verdient wird. Video Die Welt 08.09.2018 (link)

 

Viele Pflegende ertragen das nicht. PflegenIntensiv 10/2018 (link, pdf)

 Die Folgen einer Übertherapie sind schlimm. Intensivmedizin ist „kein Zuckerschlecken“, und dafür nimmt man allerhand Leiden des  Patienten in Kauf. Ein intensivmedizinisches Fachmagazin titelte vor einigen Wochen: „Zustände schlimmer als der Tod“. Zu

diesem Leid kommen schwerwiegende medizinische Folgen hinzu. Bei einer Beatmung können das zum Beispiel Infektionen, Lungenschäden bis hin zum Tod sein. Völlig klar ist, dass auch Angehörige massiv unter der Situation leiden. Ein hoher Anteil von ihnen entwickelt
sogar ein posttraumatisches Stresssyndrom – das kennen wir sonst nur von Terror- oder Folteropfern.

 So dreist wird in der Pflegebranche betrogen. Die Welt 08.09.2018 (link, pdf)

 Wie es in der WG zuging, erzählt Herzigam Beispiel von Klaus. Einem Patienten,den die anderen Pfleger grundsätzlichnicht beim Nachnamen genannt hätten,sondern, halb verniedlichend, halbabfällig, „Schätzchen Klaus“. In den dickenUnterlagen, in denen Herzig jetztblättert, hat er alles das dokumentiert.Der alte Mann, Klaus, erzählt er, längstnicht mehr bei Bewusstsein, in gekrümmterDauerhaltung im Krankenbett, habeeinmal am Tag Besuch von der Leiterinder WG bekommen. „Die hat dann denKlaus gebogen“, sagt Herzig. Dem Mannalso ohne medizinischen Grund an Kopfund Rücken herumgezogen. Wohl einfach,damit er adretter aussehe im Bett.„Der konnte sich ja nicht wehren.“Ein anderer Umstand allerdings triebHerzig mehr um: Von den Bewohnernder WG, allesamt gegenüber den Krankenkassenals „Beatmungspatienten“ deklariertund mit einer Dauerkanüle für einesolche Beatmung im Hals, sei kaum einertatsächlich beatmet worden. Die erforderlichenGeräte hätten teilweise tiefim Schrank vergraben gestanden, fast nieseien sie tatsächlich angeschlossen worden.Unmittelbar nach dem Ablauf seinerProbezeit fragte Herzig den Geschäftsführerdes Dienstes, warum all die Patientengar nicht beatmet würden, erzählter. Die Reaktion des Geschäftsführersdes Pflegedienstes, in dem Herzig arbeitete,war, ihn abzumahnen und kurzeZeit später zu kündigen. Das Arbeitsgerichtsprach ihm eine Abfindung zu.

 

Übertherapie trifft jeden dritten Patienten und ist schädigend (BMJ 15.06.2018), (link)

 

Interview: "Das Geschäft mit dem Lebensende". Thanatos TV 15.08.2018 (link)

 

Beatmungspatienten - Wie finanzielle Fehlanreize Patienten gefährden. Plusminus vom 25.07.2018 (link, pdf)

Ein System, das die falschen Anreize setzt, findet Pflegeexperte Claus Fussek: "Da habe ich lang gebraucht, bis ich das erkennen musste, dass man tatsächlich Menschen an der Beatmung hält, weil sie dann finanziell lukrativer sind. Würde man die vom Atemgerät befreien, dann wäre die Pflege nicht mehr so intensiv, man könnte nicht mehr so viel an diesen Patienten verdienen."

Sind die Umsatzmöglichkeiten ein Grund für die drastisch angestiegenen Patientenzahlen im ambulanten Bereich? Wurden 2003 noch 500 Menschen ambulant beatmet, waren es 2015 bereits 15.000 Personen, schätzt die zuständige Fachgesellschaft, 3.000 Prozent mehr!

 

In GB wird einiges an Übertherapie nicht mehr bezahlt. (BMJ 02.07.2018, link)

In GB wird Übertherapie radikal abgebaut: 17 Eingriffe werden nicht mehr oder nur unter bestimmten Umständen bezahlt, weil sich gezeigt hat, dass sie Patienten nicht nutzen (bzw. schaden).
Z.B. SPRITZEN bei Rückenschmerz ohne Nervenstörungen oder Kniespiegelungen....

 

Was für eine Ärztin bin ich bloß geworden. Der Spiegel 20.06.2018 (link)

Im nächsten Zimmer will er wissen, warum Frau Siebert keine Herzkatheteruntersuchung bekommen habe. Ich erkläre, dass sie 92 Jahre alt ist und den Eingriff nicht möchte. Der Chef räuspert sich und zieht die Augenbrauen hoch. Darüber müsse man noch mal mit ihr reden, sie würde doch sicherlich von so einem Eingriff profitieren. Ich schlucke und nicke erneut, obwohl ich den Verdacht habe, dass es mal wieder nur ums Geld geht...

  

So zocken Krankenhäuser bei Patienten ab. Unnötige OPs stopfen Finanzlöcher im Gesundheitssystem! Bild Titelgeschichte vom 20.06.18 (link)

Wenn deutschen Krankenhäusern das Geld ausgeht, wird häufig einfach operiert. Auch wenn’s völlig unnötig ist.

 

In der Medizinfabrik. Wenn operieren zum Geschäft wird. SWR Odysso vom 07.06.2018 (link, pdf)

Dr. Perl: "Die Rate der Frühchen ist mit Einführung des DRG Finanzierungssystem deutlich angestiegen, doppelt so hoch wie im Länderschnitt…. Jede 6. Frau kriegt irgendwann einmal vorzeitige Wehen in der Schwangerschaft und unsere übliche Therapie war den Frauen ein paar Tage Bettruhe zu verordnen. … Heut zu Tage heißt es, „lasst das Baby kommen, die überleben ja alle“… und dann kann die Klinik statt 8000 Euro 80.000 – 160000 Euro abrechnen." NIEMAND KANN SO ETWAS HINNEHMEN - NIEMAND! Wir riskieren schwerbehinderte Kinder, damit Kliniken saniert werden.

 

Durch Übertherapie sterben wir schlechter und früher. Gian-Domenico Borasio in der Zeit (link)

 Zu viel Behandlung mache den Tod qualvoller als nötig, sagt Europas wichtigster Palliativmediziner Gian-Domenico Borasio. Lebensqualität sei das Maß – gerade im Sterben.

 

Missstände in Krankenhäusern: Insgesamt ethisch nicht mehr tragbar. 18. März 2018 | 20:11 Uhr Saarbrücker Zeitung. (link, pdf)

Dadurch, dass das Gesundheitssystem den Regeln der Marktwirtschaft unterworfen werde, sei nicht mehr wichtig, was dem Patient helfe, sondern was Geld bringe. „Das ist aber nicht immer das, was der Patient braucht, sondern das, was das Krankenhaus braucht, um weiter existieren zu können.“ Da sei ein ganz großes Konfliktpotenzial entstanden, findet Hardt. Werden also Leistungen erbracht, die nicht immer bedarfsgerecht sind? „Wenn wir die Gesetze des Marktes anwenden, wäre es falsch zu sagen, dass die nicht eine solche Wirkung entfalten können“, sagt Hardt.

 

Herzkatheter - Gier am Aortenbogen. Doc Check 03.04.2018 (link)

„Fielen Schlagwörter wie Thoraxschmerzen oder Angina pectoris, hat es keine 24 Stunden gedauert, bis ein Patient für mich ohne Indikation auf dem Herzkathetertisch lag“, berichtet Fendt. Linksherzkatheter-Untersuchungen seien auf der Tagesordnung gewesen, selbst bei Patienten zwischen Ende 80 und Anfang 90 mit augenscheinlich leichten Beschwerden.

„Fielen Schlagwörter wie Thoraxschmerzen oder Angina pectoris, hat es keine 24 Stunden gedauert, bis ein Patient für mich ohne Indikation auf dem Herzkathetertisch lag“, berichtet Fendt. Linksherzkatheter-Untersuchungen seien auf der Tagesordnung gewesen, selbst bei Patienten zwischen Ende 80 und Anfang 90 mit augenscheinlich leichten Beschwerden.

 

Für Schwerkranke ist es manchmal besser, sie mit Therapien zu verschonen. SZ vom 10.03.2018 (link)

 

Die Bilanz der Krebsmittel, die seit 2009 auf den Markt gekommen sind, fällt jedoch ernüchternd aus. Die Mehrzahl der Arzneien gegen bösartige Tumore, die neu zugelassen wurden, hat keinen Zusatznutzen. Sie verlängern weder das Leben noch lindern sie Beschwerden in der Zeit, die bleibt. Und für die wenigen Mittel, die einen Zusatznutzen aufweisen, gilt leider, dass die Vorteile für Kranke oft nur marginal sind. Derartige Analysen finden sich in renommierten Fachjournalen, erst diese Woche wieder im British Medical Journal. Sie werden aber kaum wahrgenommen, weil sie unerfreulich sind und dem ärztlichen Weltbild widersprechen, wonach Therapien immer besser werden. Bedauerlich ist das vor allem für Patienten. Ihr Leiden findet in einer Parallelwelt statt, denn was in der Medikamentenentwicklung als belegbarer Erfolg gilt, kommt bei Patienten nur selten als erlebter Gewinn an. Die Mittel gehen oft mit heftigeren Nebenwirkungen einher als Standardtherapien. Sogar jene Minderheit der Krebsarzneien mit Zusatznutzen verlängert das Leben nur um durchschnittlich 2,7 Monate. Es ist ein Mittelwert, und 80 Tage länger am Leben zu bleiben, kann sehr wertvoll für Todkranke sein. Aber in der Begeisterung für die Therapie ("Das Neueste auf dem Markt") darf nicht untergehen, was das oft bedeutet: Die Mittel, die ein paar Wochen Leben schenken, gehen oft mit heftigeren Nebenwirkungen einher als Standardtherapien. Die Aussicht auf Übelkeit, allergische Reaktionen und Immunschwäche kann Patienten skeptisch machen.

 

Eckard von Hirschhausen: Perverse Zustände in Kliniken.  Osnabrücker Zeitung vom 23.12.2017 (link)

 In den letzten 20 Jahren hat sich eine Raffgier-Mentalität breitgemacht, die mir Angst macht. Jeder achtet darauf, wie er den größeren Teil vom Kuchen kriegt. Assistenzärzte werden morgens, wenn der OP nicht ausgelastet ist, losgeschickt, um ,Patientenmaterial‘ zu rekrutieren. Das ist pervers